Die kostenlose Version von ChatGPT hat keinen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Das heisst: Wenn du Kundennamen, Adressen oder andere personenbezogene Daten dort eingibst, verstoesst du gegen die DSGVO. Punkt.
Bei den bezahlten Versionen kannst du einen AVV abschliessen. Bei OpenAI und Anthropic geht das online. Dauert 5 Minuten. Danach bist du auf der sicheren Seite.
Sowohl OpenAI als auch Anthropic garantieren: Daten, die ueber die API gesendet werden, fliessen nicht ins Modell-Training. Das ist vertraglich fixiert. Wenn du also ueber die API arbeitest (nicht ueber die Chat-Oberflaeche), hast du die sauberste Loesung.
Googles Gemma 4, Ollama, SuperWhisper und aehnliche Tools laufen komplett auf deinem Rechner. Keine Daten verlassen dein Geraet. Kein Cloud-Anbieter, kein AVV noetig, kein Risiko. Gemma 4 (seit April 2026, Apache 2.0 Lizenz) laeuft sogar auf einem Mini-PC ab 150 EUR — kostenlos, kommerziell nutzbar, vollstaendige DSGVO-Konformitaet.
Ab August 2026 gilt der AI Act der EU (Artikel 50). Die Kennzeichnungspflicht betrifft veroeffentlichte Inhalte — aber mit einer wichtigen Ausnahme:
Nicht kennzeichnungspflichtig, wenn du den KI-Output menschlich pruefst und redaktionell verantwortest:
Kennzeichnungspflichtig:
Die strengen AI-Act-Auflagen betreffen Hochrisiko-Anwendungen: medizinische Diagnosen, Kreditvergabe, Personalauswahl, Strafverfolgung, kritische Infrastruktur. Wenn du KI fuer Content, Recherche oder Kundenkommunikation nutzt, faellst du unter "minimales Risiko" — die niedrigste Kategorie mit den geringsten Anforderungen.