Die meisten Claude-Code-Nutzer kennen nur eine Schublade ihres Werkzeugkastens. Dieses Framework zeigt dir alle vier — vom Einzeiler bis zum eigenständigen Agent. Kostenlos. Als PDF. Sofort in deinem Postfach.
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Dein Skill funktioniert manchmal perfekt — und manchmal produziert er Unsinn. Die Ursache ist fast immer dieselbe: falscher Isolationsgrad.
Das ist, als hättest du einen Werkzeugkasten mit 4 Schubladen. Aber du öffnest immer nur die oberste.
Die Markdown-Datei mit Anweisungen. Stufe 1. Und für manche Aufgaben reicht das völlig. Für andere ist es wie ein Butterbrot mit der Kreissäge schneiden. Oder umgekehrt: eine Eiche mit dem Buttermesser fällen.
Dein Skill liest 5 große Dateien und danach wird Claude Code vergesslich. Dein Kontext-Fenster ist wie ein Schreibtisch — irgendwann liegt zu viel drauf.
200 Aufrufe pro Tag mit Opus, obwohl Haiku reichen würde. Das sind 6 Euro statt 36 Cent. Pro Monat. Pro Skill. Rechne das mal hoch.
Du willst, dass der Skill eigenständig arbeitet, während du Kaffee trinkst. Aber er blockiert deinen Chat, bis er fertig ist.
Dein Agent darf alles: Dateien löschen, Code ausführen, E-Mails senden. Das ist kein System. Das ist ein Risiko.
Skills sind kein Ein/Aus-Schalter. Sie sind ein Spektrum. Die Frage ist nie "Skill oder Agent?" — die Frage ist: Welchen Isolationsgrad braucht diese Aufgabe?
| Stufe | Was es ist | Frontmatter | Wann du es brauchst |
|---|---|---|---|
| 1 | Pure Instruction | name + description | Quick Wins, Notizen, Routine |
| 2 | Eigenes Modell | + model: haiku/sonnet/opus | Cost-Optimierung, billigere Routine-Tasks |
| 3 | Context Fork | + context: fork | Sauber bleiben bei großen Datenmengen |
| 4 | Subagent | Agent + Tool-Restrictions | Multi-AI, Background-Tasks, Parallelität |
Vom Post-it zum Mitarbeiter. Jede Stufe löst ein konkretes Problem. Im Framework bekommst du Code-Beispiele aus echten Projekten — kein Theorie-Gedöns.
Eine Markdown-Datei mit Name und Description. Mehr nicht. Reicht für alles unter 5 Minuten — wenn du das Ergebnis sofort sehen und korrigieren willst.
Nicht jede Aufgabe braucht Opus. Dateien umbenennen, Listen sortieren, Templates ausfüllen — das kann Haiku. Für einen Bruchteil.
Der Skill bekommt seinen eigenen Schreibtisch. Er arbeitet, liefert das Ergebnis — und räumt ab. Dein Chat: sauber wie vorher.
Kein Skill mehr. Ein eigenständiger Agent mit eigener Session, eigenen Tools und eigenen Entscheidungen. Arbeitet im Hintergrund.
Nicht alles muss ein Agent sein. Nicht alles muss Opus nutzen. Und nicht alles braucht einen Context Fork.
Du sitzt vor einer Aufgabe und fragst dich: Welche Stufe? Drei Fragen reichen meistens. Fang bei Frage 1 an.
Im vollständigen Framework erkläre ich jeden Fehler im Detail — mit Beispielen, warum er passiert und wie du ihn vermeidest. Hier die Kurzversion.
Du hast gelernt, dass Agents existieren — und jetzt ist alles ein Agent. Dein Journal-Skill. Dein Datei-Umbenenner. Ein Agent für eine 30-Sekunden-Aufgabe ist eine Kreissäge fürs Butterbrot.
20 Stufe-1-Skills und du wunderst dich, warum dein Kontext-Fenster ständig vollläuft und Claude Code vergesslich wird.
Opus ist brilliant. Und teuer. Für einen Analytics-Report, der CSV-Zeilen zählt, absoluter Overkill. Haiku kann das. Für ein Zwanzigstel der Kosten.
Wenn dein Agent alles darf — Dateien löschen, Code ausführen, E-Mails senden — baust du kein System. Du baust ein Risiko.
Nimm einen Skill, den du schon gebaut hast. Einen, der funktioniert, aber irgendwie nicht perfekt. Stell die 5 Fragen. Ändere eine Sache. Testen. Dann die nächste.
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